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Familie Bubendey

Geschichte des Namens

Der Name Bubendey wurde erstmalig im 1729 in Kirchenbüchern und Taufurkunden erwähnt. Jedoch geht die Geschichte des Namens durchaus weiter in die Vergangenheit, genauer gesagt bis zum Ende des Mittelalters um 1550 zurück. Damals lautete der Name jedoch nicht Bubendey, sondern gegen 1700 Bubenteich und gegen 1600 Bobenteich bzw. Bobendiek. Folglich lässt sich darauf schließen, dass die ältesten Vorfahren "über dem Teich" oder "oben am Teich" wohnten und somit diesen Namen erhielten. Eine genaue Überlieferung liegt jedoch hierzu nicht vor.

Stammbaum der Familie

Verfolgt man den Stammbaum, so findet man als ältesten, verzeichneten Vorfahren der Familie, einen Peter Bobendiek oder Bobenteich um 1550. Peter lebte in Lettin bei Halle, war als Hofmeister tätig und hatte einen Sohn. Dieser wurde im 17. Jahrhundert selbst Vater von 7 Kindern. Den Lebensunterhalt verdiente die Familie mit dem Hüten von Schafen und mit der Arbeit auf dem Feld, lebte jedoch weiter bei Halle. In der vierten Generation wandelte sich dann der Name zu Bubenteich und später zu Bubendey, zudem waren in der 5. und 6. Generation die ersten Wanderungen, u.a. nach Hamburg zu verzeichnen. Die Nachfahren waren oft als Lehrer, Bäckermeister und Fleischhauer, jedoch auch als Arzt oder Lehrer tätig. Heute besteht die Familie nun schon in der 13. bzw. 14. Generation, wobei diese nicht mehr nur in Deutschland zu finden ist.

Sofern Sie weitere Details zum Stammbaum erfahren möchten, so ist dieser in einem geschützten Bereich für Mitglieder der Familie einzusehen. 

Personen der Geschichte

In der Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts sind Personen mit Namen Bubendey einige zu finden. Einen Überblick über einige von ihnen finden Sie im folgenden Abschnitt.

Wagenfabrik, Werkstatt und WohnhausWagenfabrik, Werkstatt und Wohnhaus

Gottlob Friedrich Hermann Bubendey (1848 - 1917), der zurvor als Geschäftsführer in einer Berliner Wagenbaufirma tätig war, gründete im Jahr 1856 in Salzwedel eine eigene Wagenschmiede und Stellmacherei. Bezogen wurden entsprechende Räumlichkeiten, in denen schon ab 1778 eine "Wagenbauanstalt" ansässig war. Durch die Firma Bubendey angeboten, wurden Luxuswagen, Schlitten und Geschirre, wobei die Qualität der Produkte schnell zu einem guten Ruf der Firma führte. So fertigte das Unternehmen mit 12 bis 18 Mitarbeitern im Laufe der Jahre rund 2400 Luxuswagen und lieferte diese sogar bis nach Asien, Sumatra und in die Kolonien aus. Bestätigt wurde der gute Ruf auch durch diverse Auszeichnungen, wie der bronzenen Staatsmedaillie 1881, die Gewerbemedaillie 1886, sowie 80 weiteren Ehrendiplomen. Im April 1903 brannten dann die Geschäftsräume des Unternehmens fast vollständig ab, jedoch wurden hierbei durch beherztes Eingreifen "nur" 45 Luxuswagen zerstört. Der anschließende Wiederaufbau führte dann zur Einführung einer teils maschinellen Wagen-Fertigung. Durch die moderneren Fertigungsmöglichkeiten wurden jedoch auch mehr Automobile produziert und verkauft, wodurch das Unternehmen Bubendey fortan auch Holz-Karosserien baute und reparierte. Durch die spätere Verbreitung des Autos aus Blech, sowie den Beginn des Krieges 1915 konnte jedoch die Firma nicht wie zuvor weitergeführt werden. Gottlob Friedrich Hermann Bubendey verstarb im Jahre 1917 und seine Söhne, die bereits in die Firma tätig waren, zogen in den Krieg. Erst 1918 wurden die Geschäfte wieder aufgenommen, jedoch stelle sich die Firma bis 1928 nach und nach auf die Reparatur und den Handel mit Automobilen der Marken Mercedes-Benz, Ford, Hanomag, Opel und Bugatti um (Quelle: Q5, Stand 27.01.1928). Heute ist unter der alten Adresse "Alte Jeetze 14 - 16" ein Motorrad-Händler ansässig.

Neben der Wagenfabrik in Salzwedel ist Johann Friedrich Bubendey (1848 - 1919) zu nennen, der ab 1903 als Wasserbaudirektor in Hamburg tätig war. Ihm ist der Ausbau der Elbe sowie der Hamburger Hafenanlagen zu verdanken, wodurch noch heute den größten Schiffen die Zufahrt zum Hamburger Hafen ermöglicht wird (Quelle: Q2, Stand 08.04.12). Jedoch nicht nur in Deutschland, auch in anderen Ländern war Johann Friedrich "als größte Autorität auf den Gebieten des Strom- und Hafenbaus" bekannt. (Quelle: Q2, Stand 08.04.12) Ihm zu Ehren wurde ein Seebäderschiff der HAPAG (1913) und eine Hafenfähre (1955) auf den Namen Bubendey getauft. Zudem trägt noch heute das Ufer am Hamburger Petroliumhafen (Finkenwerder) den Familiennamen.

Anleger am Bubendey-Ufer in HamburgAnleger am Bubendey-Ufer in Hamburg

Anders als sein Vater, wanderte Karl Friedrich Bubendey (1878 - 1916), Sohn von Johann Friedrich Bubendey (1848 - 1919), von Hamburg nach Amerika aus. In New York wurde er Vater von Rhoda Elisabeth Bubendey (1914 - 2003) und Paul Frederick (1911 - 2009). Rhoda Elisabeth studierte nach ihrer Schulzeit Literatur und war später als Redakteurin bei "Oxford University Press" und als Schriftstellerin tätig. Weiter forschte sie im Bereich verschiedener Kulturen und Gesellschaftsformen, wodurch ihr 1951 der Doktortitel verliehen und Sie zu einer  anerkannten Anthropologin wurde. Während des 2. Weltkriegs leitete Rhoda Elisabeth dann den Bereich zur Erforschung der "Moral der Deutschen" für das US Office of Strategic Services (OSS) und half somit den Alliierte sich selbst und den Gegner zu verstehen. (Quelle: Q3, Stand 15.04.12)

Heute ist der Name Bubendey u.a. in der deutschen Politik zu finden. Seit dem Jahr 1983 ist Jürgen Bubendey (geboren 1948) für das "Auswärtige Amt" tätig. Erst als Referent, dann als Leiter der Rechts- und Konsularabteilung, als stellvertretender Leiter des Referats für Verfassung- und Valwaltungsrecht, als Generalkonsul in Neapel und als Referatsleiter der Abteilung für Vereinte Nationen ist er seit 2009 als Generalkonsul in Mailand im Amt. (Quelle: Q4, Stand 15.04.12)

Verbreitung des Namens

Den Aufzeichnungen zufolge, wurde der Name Bubendey sowie der Vorläufer Bobendiek bzw. Bobenteich erstmalig in Lettin bei Halle erwähnt. Die weitere Verbreitung des Namens erfolgte dann nach Giebichenstein (Halle), Teutschenthal (Halle), Bechlitz, Eisleben, Salzwedel aber auch nach Hamburg, Cuxhafen, Berlin und sogar nach New York. Auch heute ist der Name immer noch in Deutschland, Italien, USA und Australien zu finden.

Deutschland-Karte mit Städten
Heutige Verbreitung des Names in Deutschland

Quellen

Diese Details zur Familie wurden von Hans Friedrich Erich Bubendey (Salzwedel/Wohlde) zusammengetragen. Neben alten Bildern, Zeitungsartikel und Büchern besaß er auch alte Briefe. In einem schrieb Ludwig Wilhelm Otto Bubendey (Lieskau) seinen Verwandten in Salzwedel seine Ergebnisse über die Ahnenforschung bis 1933. Somit ist der Stammbaum von 1550 bis zum 20. Jahrhundert sehr umfangreich - vielleicht sogar vollständig - übermittelt. Neben diesen Quellen wurden die folgenden zur Rate gezogen.

Schiff Bubendey (Wikipedia) (Q1)
J. F. Bubendey (Heinrich Reincke, Neue Deutsche Biographie 2 (1955), S. 694 f.) (Q2)
Rhoda Bubendey Métraux, Pionierin im Bereich der kulturellen Anthropologie  (Q3)
Jürgen Bubendey, deutscher Diplomat und Generalkonsul (Q4)
Johann Friedrich Bubendey (Wikipedia)
Artikel "Jubiläum der Firma Bubendey", Salzwedler Wochenblatt vom 27.01.1928 (Q5)

Weitere Details wurden von Nachfahren Minna Bubendey's (Bonn) sowie von Gisela Bubendey (Salzwedel/Bonn) bereitgestellt.

Bilder und Unterlagen

Autor dieser Übersicht

Michael BubendeyZusammengestellt wurde dieser Artikel von Michael Bubendey, 31 Jahre aus Dortmund. Grundlage waren neben alten Bildern, Zeitungs­artikeln, Büchern und Briefen Gespräche mit den Eltern und mit Onkel Hans Friedrich Erich Bubendey aus Wohlde. Dieser Artikel soll jedoch nicht als fertiges Dokument, sondern als Ausgangspunkt für die weitere Ahnenforschung verstanden werden.

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